La Serpolla wird konsequent nach den Regeln der biologischen Landwirtschaft bewirtschaftet, wir werden das in naher Zukunft zertifizieren lassen und orientieren uns an regenerativen und permakulturellen Prinzipien. Zwischen unseren 580 Olivenbäumen lassen wir eine dauerhafte, artenreiche Grasnarbe stehen und bewässern nicht – lebende Wurzeln halten die Feuchtigkeit im Boden. Rundherum sammeln wir Thymian, Oregano, wilden Fenchel und mehr; aus der Wildsammlung und unserem Öl entstehen Ölmischungen, in denen der Duft und die wundersame Wirksamkeit dieser Hügel bewahrt werden. Auf den alten, verbuschten Anbauterrassen wächst nach und nach ein Waldgarten heran: Mit der Zeit kommen Ziegen, die den Aufwuchs zurückdrängen, Trüffeleichen, Pistazienbäume, Lavendelbänder entlang der Höhenlinien und Safran in den lichten Gassen zwischen den Olivenbäumen hinzu. Manche unserer Bäume werden ein Jahrzehnt brauchen, um einen nennenswerten Ertrag zu liefern – das scheint uns der richtige Maßstab.
Zuerst fanden wir unsere unwahrscheinliche Liebe und dann die gemeinsame Sehnsucht nach einem abgeschiedenen Bauernhof. Im Januar 2025 haben wir Serpolla übernommen und das Abenteuer hier begonnen.
Josepha sieht, erkennt und berührt Menschen. Sie steht in inniger Beziehung zu den Elementen, Pflanzen und Tieren und unterstützt Heilung durch visionäre Craniosacrale Körperarbeit.
Andreas ist lernfreudig und gerne tätig – war Journalist, Medienunternehmer mit einer Radiostation, Therapeut für körperzentrierte Psychotherapien und gründete einen Biosupermarkt in Costa Rica. Jetzt freut er sich, auf La Serpolla viel unter freiem Himmel sein zu können.
Hier haben wir unseren Sehnsuchtsort gefunden. Wir sind begeistert von diesem beseelten Platz, den wir hüten und mit Euch teilen möchten.